Die ganzheitliche oder partielle Kritik an den religiösen Traditionen der MuslimInnen, als auch an muslimisch geprägten Kulturen. Im Unterschied zur Islam- und Muslimfeindlichkeit zielt diese nicht auf die Diskriminierung von MuslimInnen als Individuen ab, sondern möchte auf reale oder subjektiv wahrgenommene Problemstellungen und/oder Missstände verweisen. Die Grenzen legitimer Religionskritik hören dort auf, wenn gruppen- und menschenfeindliche Sprache verwendet wird um die eigenen Positionen zum Ausdruck zu bringen oder den Gläubigen ihr Existenzrecht abgesprochen wird.