Über das Projekt

Mit dem Projekt “Crossing the barriers” (CtB) erweitert der Verein Mosaik e.V. seinen Einsatz im Themenbereich Islam- und Muslimfeindlichkeit. Bereits mit dem Projekt TakePart hat der Verein von 2016-2019 Erfahrungen in diesem Tätigkeitsbereich gesammelt. Mit dem “Crossing the barriers” sollen diese Erfahrungen im praktischen Umfeld zum Einsatz kommen.

Gemeinsam für ein Leben ohne Diskriminierung

Das Projekt „Crossing the barrieres - Gemeinsam für ein diskriminierungsfreies Leben“ wird mit einem niedrigschwelligen Beratungsangebot für Betroffene von Islam- und Muslimfeindlichkeit Menschen in Hamm und Umgebung mit Diskriminierungserrfahrung beraten und unterstützen.

Beratungsstelle

Dabei baut das Projekt auf zwei Säulen auf: eine Beratungsstelle für Diskriminierte und Qualifizierungsmaßnahmen für Akteure der öffentlichen Verwaltung.

Beratungsstelle

Die Beratungsstelle richtet sich an Menschen, die von Islam- und Muslimfeindlichkeit in ihrem Alltag betroffen sind. Diese sollen lokal in Hamm, im 28 Lauf des Projektes bis in das Ruhrgebiet und nach Westfalen hinein mit einer niedrigschwelligen Beratungsstelle erreicht werden.

Mit dem breiten Beratungsangebot sollen insbesondere junge Muslime eine Möglichkeit der Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen aufgrund von religiös-motivierter Diskriminierung gegeben werden. Ziel ist es, diese Jugendlichen beim Erreichen von Handlungskompetenz zu stärken

Qualifizierungs- maßnahmen

Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Beratungstätigkeit sollen wiederum in den zweiten Bereich des Projektes einfließen, den Qualifizierungsmaßnahmen für Akteure der öffentlichen Verwaltung.

Das Projekt soll mit der vorhandenen Expertise des Trägers im Bereich der Auseinandersetzung mit Islam- und Muslimfeindlichkeit staatliche Institutionen in Hamm, im Ruhrgebiet, in Westfalen und bis zum Projektende in ganz NRW ansprechen.

Schulungen Islam- und Muslimfeindlichkeit

Diese Institutionen haben unter ihren Klienten auch Muslime, die in anderen Lebenskontexten von religiös-motivierter Diskriminierung betroffen sind. Selten bis nie haben Betroffenen die Möglichkeit spezifische Beratungsmöglichkeiten zu erreichen oder Unterstützung bei der Bewältigung dieser Diskriminierungserfahrung zu erhalten. Die wenigsten staatlichen Akteure sind jedoch in der Lage, diese Diskriminierung zu erkennen oder die Betroffenen auf irgendeine Art zu unterstützen.

Mit den Qualifizierungsmaßnahmen im Projekt „Crossing the barriers“ sollen die Mitarbeiter der teilnehmenden staatlichen Einrichtungen mit Schulungen im Themenbereich Islam- und Muslimfeindlichkeit darin unterstützt werden, beim Umgang mit muslimischen Klienten die von diesen erfahrene, islam- und muslimfeindliche Diskriminierung zu erkennen und die Betroffenen bei der Bewältigung oder bei der Suche nach Hilfe zu unterstützen.